Dirty Games: Verboten sexy. Gefährlich heiß.

2,99

Art.-Nr.: B06WVQNYR3 Kategorien: , Product ID: 45774

Produktbeschreibung

Niemand ist, was er auf den ersten Blick zu sein scheint.

Meghan Carver kellnert in einer Biker Kneipe – und will nur eines: Gerechtigkeit für ihren Bruder, der viel zu früh starb.

Vince Brocker ist der Boss einer Bikergang – und mischt fleißig mit in der Organisation illegaler Kämpfe.

Als die beiden aufeinandertreffen, sind die Regeln klar. Meghan hat zwei Wochen, um die Schuldigen zu finden, und Vince wird sie nicht verraten. Längst ist aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit das Verlangen nach Rache geworden. Doch kalt servierte Rache passt nicht zur hitzigen Leidenschaft, die zwischen den beiden auflodert.
Wie lange werden Vince und Meghan das gefährliche Spiel mit dem Feuer durchhalten, ohne sich zu verbrennen?

? Leser-Anmerkung: Erotische Inhalte. Für 18+.

Buchlänge: ca. 218 Buchseiten
Enthält Bonusmaterial

Auszug:

Die Welt hielt inne. Sie starrte in ein Paar bestechend grüne Augen, die von den dichtesten, schwärzesten Wimpern umrahmt wurden, die sie jemals gesehen hatte. Gerade, für einen Mann fast obszön schön geformte Brauen. Eine Nase, die man als kühn bezeichnen konnte, nein sogar musste. Sinnliche Lippen, die in Millies Schmökerecke ein halbes Jahr lang Niederschlag in der Buchauswahl gefunden hätten. Ein Anflug von Bartschatten, der genau richtig war – nicht so viel, dass er kitzelte, sondern leicht kratzte, wenn sein Gesicht über die empfindliche Haut an ihrem Nacken glitt und …
Meghan atmete stoßweise, was sie erst bemerkte, als er sie losließ und ihre Umgebung wieder wahrnahm. Was zum Teufel machte ein Mann wie er hier im Stormy Dessert? Er hätte tausendmal besser an einen sonnigen Strand gepasst, umringt von willigen Frauen, oder auf das Cover einer Männerzeitung. »Immer langsam, Honey«, sagte er leise in ihr Ohr, und allein um diese Stimme noch einmal zu hören, wie sie noch einmal »Honey« sagte, hätte sie sich … nackt gemacht.
Frauen waren ja so durchschaubar. Die Selbsterkenntnis half ihr, wenigstens einen Anschein von Selbstbeherrschung zurückzugewinnen. »Der Typ hat mich angegrabscht«, rechtfertigte sie sich und fragte sich, ob sie tatsächlich so weinerlich klang, wie sie befürchtete. Also räusperte sie sich und sagte noch einmal »Nein heißt nein. Und ich habe Nein gesagt. Mehr als einmal.« Sie verschränkte die Arme vor der Brust, was mit der leeren Bierflasche in der Hand nicht ganz so wirkungsvoll untermalte, was sie sagen wollte.
»Du hast die Lady gehört, Olli«, knurrte der Neuankömmling bedrohlich. Er senkte den Arm, ohne ihr Handgelenk loszulassen. Zu ihrer Verwunderung trat Olli den Rückzug an, mit gesenktem Blick und einem gemurmelten »sorry« in ihre Richtung.
»Lauter«, befahl das männliche Covermodel. Olli straffte die Schultern, hob seinen verschwommenen Blick zu ihrem Gesicht und sprach zwar nicht allzu deutlich, aber lauter.
»Es tut mir leid, Miss«, sagte er. »Das letzte Bier muss schlecht für mein Gehirn gewesen sein. Hat mich ausgeknockt, sozusagen.«
Welches Gehirn, lag ihr auf der Zunge, aber Meghan beschränkte sich auf ein huldvolles Nicken, das der englischen Queen angemessen gewesen wäre, und versuchte unauffällig, ihr Handgelenk aus der fleischgewordenen Stahlklammer zu lösen. Vergeblich.
Erst als der Grabscher unter dem höhnischen Gelächter seiner Kumpel an den Tisch zurückgekehrt war, lösten sich die Finger von ihrem Handgelenk. Immer noch tat es Meghan beinahe weh, ihn anzuschauen. Sein Anblick löste in ihr die verschiedensten Empfindungen aus. Sie wollte flüchten, und zwar weit, weit weg aus dem Gefahrenbereich dieses Mannes. Er strahlte etwas aus, das ihr direkt unter die Haut ging, etwas, das sie noch bei keinem anderen Menschen erlebt hatte. In den grünen Augen lauerte eine ungezähmte Wildheit, die etwas längst Vergessenes in ihr ansprach…

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