Drei Leben mit dir

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Was, wenn wir eine einst getroffene Entscheidung ändern und unser Leben noch einmal leben könnten?
Für die dreißigjährige Hamburgerin Rebecca steckt hinter dieser Frage nicht nur ein Gedankenspiel. Sie hat die Gabe, zu einem Moment in ihrer Vergangenheit zurückzukehren und die Weichen für ihre Zukunft neu zu stellen. Über mehrere Leben schwankt sie in ihrer Entscheidung zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – beide ihre besten Freunde seit Kindheitstagen. Doch bei ihrer Wahl kann sie nicht allein auf ihr Herz hören, denn es steht so viel mehr auf dem Spiel als ihr eigenes Glück …
Eine Geschichte über schicksalhafte Liebe und die Wege, die von ihr fort- und zu ihr hinführen.

Leseprobe – Prolog:
Mein lieber Jonas,

werde ich den Mut aufbringen, dir diesen Brief tatsächlich zu schicken? Ich weiß es nicht. Es gibt so viele ungesagte Worte, doch was wird es jetzt noch ändern, sie auszusprechen? Wir beide haben unser Leben gelebt und ich spüre, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt. Vielleicht ist es normal, dass man am Ende versucht, die Versäumnisse seines Lebens aufzuarbeiten. Und es gibt nichts, was ich mehr bereue, als unsere Freundschaft verloren zu haben.
 Unzählige Male wollte ich dich anrufen – um dir zu deiner Verlobung zu gratulieren, zu deiner Heirat oder deinem ersten Artikel in der ZEIT, immer war ich in Gedanken bei dir und doch habe ich jedes Mal vor dem ersten Klingeln wieder aufgelegt. Es musste reichen, unsere Freundschaft in meiner Fantasie fortzuführen. Ich habe all deine Artikel gelesen, jede noch so kleine Information über dich in mir aufgesogen. Immer wieder ging ich in die Hamburger Kunsthalle. Dort stand ich vor Runges Selbstporträt und rief mir deine Worte ins Gedächtnis, mit denen du mich damals so verzaubert hast. Doch das Echo dieses Gefühls verhallte über die Jahre, entfernte sich und wurde immer leiser, bis es letztlich ganz verstummte.
 Es ist verrückt, doch selbst nach all den Jahren frage ich mich oft, was du hierzu oder dazu sagen würdest. Doch genau diese Tagträume ließen den Graben zu dir immer tiefer werden. In meiner Vorstellung warst du der Kindskopf von früher, aus dem die Begeisterung nur so heraussprudelte. Meine Sorge war zu groß, dass du mit dem Jungen aus meinen Kindheitstagen nichts mehr gemein haben könntest. Aber viel schlimmer war der Gedanke, dass du meinen Anruf entgegennehmen könntest, ich mich melde, und eine gedehnte Stille in der Leitung verrät, dass du dich nicht an mich erinnerst.
 Es gibt aber noch einen weiteren Grund für meine Zurückhaltung. Jetzt, da Marc nicht mehr an meiner Seite weilt, kann ich ihn mir eingestehen. Ich hatte mich früh für Marc entschieden und je älter wir wurden, desto mehr schätzte ich seine klare Sicht auf die Zukunft. Sie kam einem Versprechen auf ein zufriedenes Leben gleich. Ich war mir so sicher, dass er mich glücklich machen würde, und so war es auch. Viele Jahre steckte mich seine Beständigkeit an und ließ mich einen Weg beschreiten, von dem ich zu spät merkte, dass es nicht meiner war. Und doch bin ich diesen Weg stetig weitergegangen, denn ich wollte mein Glück nicht über seines stellen. Er hat mich so sehr geliebt, so viel für mich getan, es wäre nicht richtig gewesen. 
Das war der eigentliche Grund, warum ich nie versucht habe, an unserer Freundschaft anzuknüpfen. Es war die Sorge, was ein Wiedersehen mit dir anrichten könnte. Du wusstest schon immer, was in mir vorging, und hattest die Macht, das Kartenhaus, das ich so mühevoll errichtet hatte, zum Einstürzen zu bringen. 
Verstehe mich nicht falsch, ich hatte ein schönes Leben. Dennoch habe ich mich zuweilen nach einem sanften Ausweg gesehnt.

Art.-Nr.: B07WM1LLYC Kategorien: , , Product ID: 59143

Produktbeschreibung

“Wunderschön – dieses Buch hat mein Herz berührt!”
“Tief berührende Geschichte über die Frage ‚Was wäre, wenn …’ ”
“Dieses Buch wird noch eine Weile nachklingen, eins meiner Lieblingsbücher 2019!”
“Diese Geschichte muss man lesen, fühlen und einfach lieben.”

Klappentext

Was, wenn wir eine einst getroffene Entscheidung ändern und unser Leben noch einmal leben könnten?

Für die dreißigjährige Hamburgerin Rebecca steckt hinter dieser Frage nicht nur ein Gedankenspiel. Sie kann zu einem Moment in ihrer Vergangenheit zurückkehren und die Weichen für ihre Zukunft neu stellen. Über mehrere Leben schwankt sie in ihrer Entscheidung zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – beide ihre besten Freunde seit Kindheitstagen. Doch bei ihrer Wahl kann sie nicht allein auf ihr Herz hören, denn es steht so viel mehr auf dem Spiel als ihr eigenes Glück …

Eine Geschichte über schicksalhafte Liebe und die Wege, die von ihr fort- und zu ihr hinführen.

Mini-Leseprobe – Prolog:

Mein lieber Jonas,?? werde ich den Mut aufbringen, dir diesen Brief tatsächlich zu schicken? Ich weiß es nicht. Es gibt so viele ungesagte Worte, doch was wird es jetzt noch ändern, sie auszusprechen? Wir beide haben unser Leben gelebt und ich spüre, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt. Vielleicht ist es normal, dass man am Ende versucht, die Versäumnisse seines Lebens aufzuarbeiten. Und es gibt nichts, was ich mehr bereue, als unsere Freundschaft verloren zu haben.? Unzählige Male wollte ich dich anrufen – um dir zu deiner Verlobung zu gratulieren, zu deiner Heirat oder deinem ersten Artikel in der ZEIT, immer war ich in Gedanken bei dir und doch habe ich jedes Mal vor dem ersten Klingeln wieder aufgelegt. Es musste reichen, unsere Freundschaft in meiner Fantasie fortzuführen. Ich habe all deine Artikel gelesen, jede noch so kleine Information über dich in mir aufgesogen. Immer wieder ging ich in die Hamburger Kunsthalle. Dort stand ich vor Runges Selbstporträt und rief mir deine Worte ins Gedächtnis, mit denen du mich damals so verzaubert hast. Doch das Echo dieses Gefühls verhallte über die Jahre, entfernte sich und wurde immer leiser, bis es letztlich ganz verstummte.? Es ist verrückt, doch selbst nach all den Jahren frage ich mich oft, was du hierzu oder dazu sagen würdest. Doch genau diese Tagträume ließen den Graben zu dir immer tiefer werden. In meiner Vorstellung warst du der Kindskopf von früher, aus dem die Begeisterung nur so heraussprudelte. Meine Sorge war zu groß, dass du mit dem Jungen aus meinen Kindheitstagen nichts mehr gemein haben könntest. Aber viel schlimmer war der Gedanke, dass du meinen Anruf entgegennehmen könntest, ich mich melde, und eine gedehnte Stille in der Leitung verrät, dass du dich nicht an mich erinnerst.?

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