Lass mich (nie mehr) los

0,99

Art.-Nr.: B01N23PFVW Kategorien: , Product ID: 45677

Produktbeschreibung

»Ich kann keinen einzigen Gedanken, kein Gefühl greifen. In mir ist eine so laute Leere, dass ich nichts und alles zugleich fühle.«

Neill Benett wird nie wieder Single sein! Er würde Brief und Siegel darauf geben und jeden in den Schwitzkasten nehmen, der daran zweifelt. Von einem Moment auf den anderen aber steht er wieder alleine da. Seine Welt gerät vollkommen aus den Angeln und als er dann auch noch seine Bandmitglieder verliert, droht er endgültig unterzugehen.

Maria Carmichael weiß, wie er sich fühlt, denn nach dem Verlust ihres Mannes stand sie am gleichen Punkt. Seit dem sind drei Jahre vergangen und Maria hat vieles verwunden. Sie verliebt sich in Neill, doch was so schön sein könnte, droht, sich in die gleiche Hölle zu verwandeln, die sie schon einmal durchgemacht hat.

›Lass mich nie mehr los‹ – ein Roman über innige Freundschaft, tödliche Schicksalsschläge und Berge versetzende Liebe.

***

Auszug:

Neill nickte und schlüpfte in die Ärmel des Hemdes. Gänsehaut hatte sich auf seinen Armen gebildet.
»Wieso hast du Maria nicht zurückgerufen? Sie hat sich Sorgen um dich gemacht.«
Neill holte tief Luft und ließ die Hände sinken, anstatt sein Hemd weiter zuzuknöpfen. »Was soll ich dir da sagen?«, fragte er ausweichend.
»Maria hat dich wirklich gerne und sie hat es nicht verdient, vor den Kopf gestoßen zu werden.«
»Maria ist in mich verliebt, Lance. Und ich kann ihr gerade so gar nichts geben. Mein Kopf ist voll mit so viel Dreck, den ich nicht sortieren kann. Immer, wenn ich denke, dass ich schon am Boden bin und es nicht mehr schlimmer kommen kann, passiert etwas, das das Gegenteil beweist. Ich fühle mich einfach nur noch leer und ich brauche eine Pause von allem und jedem. Es wäre nicht fair, ihre Nähe zu suchen. Ich kann das zwischen uns nicht enger werden lassen, ohne zu wissen, ob ich ihr jemals geben kann, was sie sich von mir verspricht.«
»Dann sag ihr das so.« Lance erhob sich schwerfällig vom Bett und glättete seinen Mantel. »Dann sag ihr, dass du im Moment keine Nähe willst und alleine sein musst, um dich wieder zu finden.«
Neill nickte und biss sich auf die spröde Unterlippe. »Im Moment klingt, als wäre ich sicher, dass ich es in nächster Zeit wieder kann. Damit würde ich ihr Hoffnung machen, oder?«
Lance wandte sich erneut zu ihm um, sah ihn mit so durchdringendem Blick an, dass Neill sich unbehaglich fühlte. »Ist Hoffnung nicht das, was wir alle gerade am meisten brauchen?«

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